GenAI Development Stack & AI Agents: So baust du produktive Workflows statt nur Chatbots Teil 2
- ABD-Updates

- 20. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Viele Unternehmen bleiben bei „Chat im Browser“ stehen. Der echte Wert entsteht, wenn GenAI in Prozesse integriert wird: Daten rein, Regeln/Checks, Tools/APIs, Ergebnis raus — reproduzierbar und messbar. Dafür brauchst du einen Stack und eine Agenten-Architektur.
1) Der GenAI Development Stack (Minimal sinnvoll)
A) Modell + Prompting
System-/Rollenprompt, Output-Format, Constraints
Guardrails (z.B. „wenn unsicher, frage nach“)
B) Unternehmenswissen via RAG
Dokumente → Chunking → Embeddings → VectorDB
Retrieval + Quellenanzeige (Citations)
Vorteil: weniger Halluzinationen, bessere Aktualität
C) Orchestrierung
Workflows über Schritte (z.B. Analyse → Recherche → Entwurf → Review)
Tools wie LangChain (Konzept: Chains/Tools/Memory)
D) Integration
Python/Backend, APIs, CRM/ERP, Ticketsysteme, Mail, SharePoint etc.
2) Was ein AI Agent ist (und was nicht)
Ein Agent ist nicht „ein Prompt“. Ein Agent ist ein System, das:
Ziele/Aufgaben verfolgt
Tools nutzen kann (APIs, Code, Web, Datenbanken)
optional Memory nutzt (Kontext über Zeit)
mit Human Control arbeitet (Freigaben, Prüfungen)
3) Typische Agent-Use-Cases (Business)
Angebots-/E-Mail-Agent (Entwurf + Tonalität + Compliance-Checks)
Reporting-Agent (Daten ziehen → Zusammenfassen → KPI-Kommentar)
Support-Triage (Ticket klassifizieren → Antwortvorschlag → Eskalation)
Dokumenten-Agent (Extraktion, Vergleich, Risikohinweise)
4) Human-in-the-loop: Warum das Pflicht ist
Gerade in regulierten oder reputationskritischen Bereichen gilt:
Freigaben bei externen Outputs
Quellenpflicht / Belegstellen
Logging & Monitoring
klarer „Stop“-Mechanismus
Fazit
Der Stack macht aus GenAI ein System. Agenten machen aus Systemen handlungsfähige Workflows. Genau hier entsteht der ROI.
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